GSK hat angekündigt, sein Impfstoffwerk in Dresden zu schließen; als Gründe nennt das Unternehmen rückläufige weltweite Nachfrage und bestehende Überkapazitäten (DIE ZEIT/dpa).

Die Berichterstattung nennt in der Regel "rund 650" betroffene Stellen; die Gewerkschaft IGBCE konkretisiert die Zahl in ihrer Pressemitteilung mit 641 betroffenen Arbeitsplätzen (DIE ZEIT/dpa, IGBCE / Presseportal).

GSK plant demnach, die Grippeimpfstoff-Produktion an den kanadischen Standort Ste‑Foy zu bündeln (DIE ZEIT/dpa).

Zum Zeitplan gibt es unterschiedliche Angaben in der Berichterstattung: einige Meldungen nennen eine vollständige Schließung "bis zum Sommer 2028", andere berichten von einer möglichen Komplettschließung bereits im September 2027; die Quellen unterscheiden sich hier (DIE ZEIT/dpa, Tag24).

Die Gewerkschaft IGBCE verlangt die Aussetzung der Pläne, die Offenlegung der Entscheidungsgrundlagen und Verhandlungen über Alternativen; sie fordert zudem einen gemeinsamen Standortgipfel von Bund und Freistaat und verweist auf insgesamt 4.250 bereits verlorene Branchenarbeitsplätze in Sachsen infolge früherer Schließungen (IGBCE / Presseportal).

Der Branchenverband Pharma Deutschland sieht den Pharmastandort unter Druck und forderte bessere Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Produktion (Pharma Deutschland).

"Uns ist bewusst, dass das sehr schwere Nachrichten für unsere engagierten Kolleginnen und Kollegen in Dresden sind."

GSK, in einer Unternehmensmitteilung, zitiert in dpa/DIE ZEIT (DIE ZEIT/dpa).

Die Berichterstattung basiert überwiegend auf Agenturmeldungen und einer IGBCE-Pressemitteilung; bei unterschiedlichen Angaben zu Anzahl der Betroffenen und Zeitplan nennen die genannten Quellen die abweichenden Werte (DIE ZEIT/dpa, IGBCE / Presseportal, Pharma Deutschland).

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